Wer im US-Kongress was gehandelt hat — und in welchem Ausschuss er saß.
Mitglieder des US-Kongresses müssen ihre Aktiengeschäfte offenlegen. Das schreibt seit 2012
der STOCK Act vor. Diese Meldungen sind öffentlich, aber sie liegen als einzelne
Formulare vor: schwer zu durchsuchen und ohne jeden Zusammenhang.
HillWatch sammelt sie, ordnet jedem Geschäft zu, in welchem Ausschuss die handelnde Person
zum Zeitpunkt des Handels saß, und macht das Ganze durchsuchbar.
Die Geschäfte
Wer, wann, welches Wertpapier, Kauf oder Verkauf — und in welcher Betragsspanne.
Der Ausschuss-Bezug
Ausschüsse wechseln. Geprüft wird gegen den Stand am Handelstag, nicht gegen den heutigen.
Das Conflict-Signal
Ein Hinweis, wenn ein Geschäft thematisch in den Zuständigkeitsbereich des eigenen
Ausschusses fällt.
Wie diese Zahlen zu lesen sind
Das ist der wichtigste Abschnitt dieser Seite. Ohne diese fünf Punkte führt jede
Zahl hier in die Irre.
Kein Finanzrat. HillWatch bewertet kein einziges Geschäft und
spricht keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung aus. Es zeigt Daten und ihren Kontext; die
Schlussfolgerung bleibt beim Leser.
Das Conflict-Signal ist ein Hinweis auf eine mögliche Korrelation
— kein Vorwurf und kein Beweis. Es besagt, dass ein Geschäft in die Nähe eines
Zuständigkeitsbereichs fällt. Über Absicht, Kenntnis oder Rechtmäßigkeit sagt es nichts.
Bis zu 45 Tage Verzug. Die Meldefrist erlaubt es, ein Geschäft erst 45 Tage später
offenzulegen. Was hier steht, ist nie der heutige Stand.
Beträge sind Spannen, keine Zahlen. Das Gesetz verlangt nur die Angabe einer
Größenordnung, etwa „15.001 bis 50.000 $". Jede Summe daraus ist eine Schätzung.
Vergangene Wertentwicklung sagt nichts über die Zukunft. Renditen dienen der
Einordnung eines zurückliegenden Geschäfts, nicht der Prognose.
Woher die Daten kommen
Ausschließlich aus öffentlichen Pflichtmeldungen: den Periodic Transaction Reports von
Repräsentantenhaus und Senat sowie den Offenlegungen des Office of Government Ethics.
Es werden keine nichtöffentlichen, gekauften oder personenbezogenen Daten außerhalb dieser
Meldungen verarbeitet.
Personen erscheinen ausschließlich in ihrer Funktion als gewählte Amtsträger und nur mit
Angaben, die sie gesetzlich selbst offenlegen mussten.
Zugang
Die Auswertung selbst ist derzeit nicht öffentlich zugänglich — sie steht hinter einer
Anmeldung und wird nur mit Einladung vergeben. Diese Seite beschreibt lediglich, was das
Projekt ist.